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A while ago, a friend from the perlentiere.com-forum, Orkania, asked me if I would like to stitch up a peyote bezel for a fay stone she had recently received as a gift. Take a pretty semiprecious stone and try to make it even prettier? Why, oh why should anyone want to be part of that?! OF COURSE I would like that! And so I did.

Here’s what I came up with for this pretty green-and-purple fay stone.

Diesen Sommer hatte mich Orkania aus dem perlentiere.com-Forum gefragt, ob ich einen Feenstein, den sie geschenkt bekommen hatte, mit ein  bisschen Peyote einfassen wollen würde. Einen wunderschönen Halbedelstein mit Perlen noch ein bisschen hübscher machen? Wer sollte denn sowas wollen? Na ICH!! 😀

Und das hier kam dabei heraus.

shrouded in mystery

 

When I think of fay or fairies, I think dainty, earthbound, mystical. Also, the description accompanying the stone in its little velvet baggie said that fay stones have been around since medieval times. Apparently, they were believed to make dreams and visions come true when you put them on your windowsill and have the sun- and moonlight reflect off of them.

Wenn ich “Feen” denke, kommen mir Begriffe wie zierlich, erdverbunden und mystisch in den Sinn. Zusammen mit dem Stein lag auch eine kurze Beschreibung mit in dem dunkelblauen Samtsäckchen. Demnach gibt es solche Feensteine seit dem Mittelalter, und ihnen wird die Fähigkeit zugeschrieben, Träume und Visionen wahr werden zu lassen, wenn man sie auf das Fensterbrett legt, so dass Sonnen- und Mondlicht hinein scheinen können und von dem Stein reflektiert werden.

 

medieval front darker

 

So, with the bezel, I wanted to support and enhance the reflective properties of the stone and go medieval on its face at the same time. Also, I had the color scheme give a nod to the earthbound fay folk as well as repeat the colors within the stone. It is predominantly green with a small purple part at the (what is now the) top.

So the front part of my bezel is predominantly purple with earth-colored details, while the side and back of the bezel are held in various shades of green and a splash of purple. Just a few bicone crystals sprinkled in add a nice sparkly touch.

Mit der Fassung wollte ich also sicherstellen, dass das Licht der Gestirne ungehindert auf den Stein treffen kann, bzw. wollte ich diese Eigenschaft nach Möglichkeit noch ein wenig verstärken. Außerdem sollte die Fassung ans Mittelalter erinnern. Die Farben hielt ich zum einen erdverbunden wie eine Fee, zum anderen grün und lila, wie den Stein.

Die Vorderseite ist nun also vorwiegend lila mit erdfarbenen Details, die Seiten und die Rückseite sind vor allem in Grüntönen gehalten, mit einem Hauch lila. Ein paar wenige Bicone Kristalle habe ich mit eingestreut, damit der Stein im Mondlicht schön funkelt

 

front

 

The bezel I cooked up has two sides because I imagine it belonging to a respectable lady who is secretly consorting with nature spirits and maybe even witches. So on the front, it is reminiscent of a luxuriously adorned medieval amulet.

On the back, almost the whole stone is visible (so it can really soak up that sun- and moonlight) and it has a much more mystical, fairy-like flair. I really like that the ornament on the front is shining through to the back when the stone is held up to the light, thus connecting both worlds the lady owning the stone lives in. 🙂

Wie schon angedeutet, hat die Fassung zwei Seiten, denn ich stelle mir vor, dass der Stein einer feinen Dame gehörte, die im Geheimen mit Naturgeistern und vielleicht sogar Hexen zu tun hat. Auf der Vorderseite erinnert die Fassung also an ein reich verziertes mittelalterliches Amulett, während die Rückseite fast komplett offen ist und einen viel mystischeren, feenhaften Flair hat.

Das Ornament von der Vorderseite scheint durch den Stein hindurch, wenn man ihn gegen das Licht hält – beide Welten in denen die feine Dame lebt, der der Stein gehört, werden hier also verbunden. 🙂

 

fairy back see-through

 

I started the bezel with the ornament for the front, actually, because I had originally planned to make a much more open bezel out of four peyote straps wrapped from the front to the back. That didn’t turn out pretty, though, neither in peyote nor in herringbone stitch, so I ended up doing a peyote bezel around the outside after all, keeping the beginning of my original design as an ornament.

Ich habe das Fädeln der Fassung mit dem Ornament auf der Vorderseite begonnen, weil ich ursprünglich gar nicht vorhatte, die Fassung um die komplette Außenseite zu führen. Ich wollte vielmehr nur vier Perlenstränge von vorne nach hinten am Stein entlang führen und den Rest offen lassen. Das sah allerdings weder in Peyote noch in Herringbone schön aus, also habe ich schließlich doch eine Peyote-Einfassung außen herum gefädelt und meinen Anfang als Verzierung für die Vorderseite beibehalten.

 

medieval front

 

The bezel around the outside was tricky! Round or oval bezels are no problem at all. I have even successfully completed rectangular bezels before, but this hexagonal shape? That’s a pain in the butt!

I must have started over at least sixteen times, changed details (and the whole concept even) more times than I care to count, and more than once I was this close to sending the stone back to my friend with a curt note informing her that a hexagonal stone simply could not be bezeled.

I started with a strip of right-angle-woven delicas and went from there using peyote. Until the very last row of beads I wasn’t sure it would work out. I pushed through, though, learned a lot along the way, and now I am actually quite pleased with how it turned out.

Die Einfassung außen herum war allerdings unwahrscheinlich kompliziert zu fädeln! Während runde oder ovale Steine völlig problemlos einzufassen sind (auch eine rechteckige Fassung hatte ich ja schon erfolgreich hinbekommen), stellte diese sechseckige Form eine echte Herausfordeurng dar!

Ich habe bestimmt sechzehn Mal wieder neu angefangen und unzählige Male Details (und auch den kompletten Plan) verändert. Mehr als einmal war ich auch sehr nah dran, den Stein nackt wieder zurück zu schicken und Orkania mitzuteilen, dass ein solcher sechseckiger Stein einfach nicht einzufassen ist.

Unfassbar, sozusagen.

Ich fing mit einem Streifen RAW außen herum an und machte dann mit Peyote weiter. Bis zur allerletzten Runde war ich mir nicht sicher, ob das klappen würde. Aber ich blieb dran, biss mich durch und lernte einiges dabei (u.a. phantasievolle neue Schimpfwörter). Auf das Ergebnis bin ich jetzt sogar ein bisschen stolz.

 

fairy back

 

I accentuated the six points of the stone with 8/0 seed beads on the back and a set of two delicas on the front. To tighten the bezel I used 15/0 seed beads on both the front and the back, but for the front, that wasn’t tight enough, so I had to do another row with 1mm seed beads.

Die sechs Ecken des Steins habe ich auf der Rückseite der Fassung mit 8/0 Rocailles (in meerschaumgrün Picasso) akzentuiert und auf der Vorderseite je zwei Delicas in die Ecken gefädelt. Damit der Stein schön fest in der Fassung sitzt, habe ich jeweils eine Reihe mit 15/0 Rocailles gefädelt und auf der Vorderseite eine zusätzliche Reihe 1mm-Perlen verwendet.

 

mit Karabiner

When the bezel was finished, I hesitated to add a loop or ring at the top because I couldn’t think of a fitting way to attach the stone to a necklace or – dare I say – keychain. I ended up outfitting it with a small bronze-ish colored carabiner. Looks okay and seems sturdy.

Als die Fassung fertig war, fiel mir zunächst kein angemessener Weg ein, den Stein an einer Halskette oder vielleicht auch an einem Schlüsselbund zu befestigen. Nach ein paar Tagen Bedenkzeit habe ich dann einen bronzefarbenen Karabiner angebracht. Sieht doch ganz okay aus und wirkt auch schön stabil.

 

The stone is now safely back home with my friend and I really hope she likes it as much as I do! Thanks for the challenge, Orki! ^^

Der Stein ist inzwischen wieder sicher bei Orkania angekommen und ich hoffe wirklich, er gefällt ihr so gut wie mir! (Falls nicht, schick ihn mir einfach wieder zurück! 😀 )

Vielen Dank für diese Herausforderung, Orki!

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